Wildlife Safari in India
Jungle Safaris

 

Dschungel-Safaris in Indien
- Von Vikram Nanjappa

Löwen & Tiger Safari in Indien
Elefanten-Safari in Indien
Jeep-Safari in Indien
Boot-Safaris
Safari Ausrüstung
Verhaltensregeln
Eine Tier-Safari in Indien ist – ordnungsgemäß durchgeführt - eine großartige, aufregende Erfahrung. Um voll und ganz die Natur genießen und erleben zu können, sollte der Besucher äußerst sensibel auf seine Umwelt reagieren und ein hohes Maß an Geduld und Disziplin mitbringen.
Indien ist gesegnet mit einer großen Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten. Dies liegt am unterschiedlichen
Klima und der unterschiedlichen Topografie des Sub-Kontinents. Indien gliedert sich in zehn
biogeografische Zonen auf, welche auf der Grundlage von physikalischen und historischen Bedingungen basieren. Diese sind weiter in dreiundzwanzig biotische Provinzen unterteilt. Die wichtigsten Ökosysteme in diesen Provinzen heißen Biome. Jedes Biom ist einzigartig und ist die Heimat von vielen Arten von Tieren und Vögeln. Um es einfach zu sagen, Indien verfügt über eine immense Vielfalt an Tier- und Vogelwelten.
Indien beheimatet rund vierhundert Arten von Säugetieren und 1300 Arten von Vögeln. Es ist das einzige Land, in dem der asiatische Löwe zu finden ist. Indien ist die Heimat von rund 65% der weltweit bekannten Tiger-Population und von rund 85% der asiatischen Nashörner in der Welt. Indien ist auch die Heimat von fünf Raubkatzenarten, vier wild lebenden Rinderarten, elf wilden Ziegen- und Schafarten und fünfzehn Primatenarten. Allerdings werden im indischen Dschungel nie viele Arten aus nächster Nähe gesehen, wie oft in Afrika, jedoch können die Tiere in manchen Gebieten in Hülle und Fülle auftreten.
Löwen & Tiger Safari in Indien
Der asiatische Löwe kann nur in den Gir-Wäldern von Gujarat gefunden werden. Es gibt noch nicht mal mehr als dreihundert Exemplare von ihnen. Man muss großes Glück haben, um diese letzten Mohikaner ihrer Art in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings sind die Tiger doch die charismatischsten Raubkatzen in Indien und eine Tiger-Safari eines der Höhepunkte eines Indienbesuchs.
Abgesehen von den Tigern können hier in Indien einige besondere Tierarten auf einer Safari am besten gesichtet werden, wie z.B. das asiatische Nashorn, der asiatische Elefant und das Gaur.
Indien verfügt über mehr als fünfhundert Nationalparks und Naturschutzgebiete und mehr als die Hälfte von ihnen besitzt eine touristische Infrastruktur. Für diejenigen, die bereit sind, gewisse körperliche Anstrengungen hinzunehmen, ist nur der Himmel die Grenze.
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Elefanten-Safari in Indien
Eine Elefanten-Safari ist wahrscheinlich der beste und wohl auch einzige Weg, um der Natur und bestimmten Lebensräumen so nahe zu kommen. Einer dieser Lebensräume für Elefanten ist das hohe Gras.
Der Vorteil einer Elefanten-Safari ist, dass die anderen Wildtiere Elefanten als ebenbürtige Tiere akzeptieren und sie nicht als Fremdlinge ansehen. Dies hat zur Folge, dass man mit den Elefanten meistens ganz nahe an Wildtiere gelangen kann. Ein anderer Vorteil besteht darin, dass Elefanten keine Lärmbelästigung darstellen und man den Klängen des Dschungels lauschen kann, die mit Motorengeräuschen normalerweise übertönt werden. Dazu verbessert sich der Aussichtspunkt und die Sichtweite auf Grund der Größe und Höhe der Elefanten erheblich, so dass der Gesamteindruck vollkommen ist.
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Jeep-Safari in Indien
Eine Safari beschreibt man am besten als einen Aufenthalt in der Wildnis und es gibt viele Wege dies zu tun. Die meisten Parks in Indien bieten Jeep-Fahrten in die Nationalparks an und folgende Möglichkeiten sind die Besten. Der Vorteil einer Jeep-Tour ist, dass man eine ansehnliche Strecke zurücklegen kann und so die Chance erhöht, verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu sichten. Allerdings sind die meisten dieser Safaris eher sinnlose Fahrten in den Dschungel. Man muss hier und da, besonders an ökologisch wertvollen Plätzen wie z.B. Wasserlöchern, anhalten und dem Spiel der Natur freien Lauf lassen. Ein anspruchsvoller Führer ist auf jeder Safari wichtig. Er/Sie sollte eine Safari nie unter Druck führen, denn Tiere lassen sich nicht hervorzaubern.
Auch gehören die Geräusche des Dschungels zu einer Safari dazu und man sollte sich immer die Zeit nehmen, anzuhalten und zu lauschen.
Zu Trecking-Touren in den geschützten Gebieten Indiens wird abgeraten und das zu recht. Der durchschnittliche Tourist ist nicht im Besitz der erforderlichen Fähigkeiten, um im Dschungel zu überleben und ist zu Fuß gehend absolut ungeschützt. Wenn man zu Fuß im Dschungel unterwegs ist, dann spielen Fitnessgrad und die Fähigkeit auf Bäume zu klettern eine wichtige Rolle um einer eventuellen Gefahr zu entkommen. Doch ist die Gefahr oft schwer einzuschätzen, so dass man gänzlich vermeiden sollte den Dschungel per pedes zu betreten.
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Boot-Safaris

Boot-Safaris werden in den Nationalparks angeboten, die eine große Wasserfläche aufweisen können.
Eine Boot-Safari kann in der richtigen Jahreszeit eine großartige Erfahrung sein und ist sicherlich die komfortabelste und erholsamste Art und Weise an einer Safari teilzunehmen.

Für Vogelliebhaber ist die Boot-Safari die beste Möglichkeit, um bestimmten und seltenen Vogelarten so nahe wie möglich zu kommen.

Während der heißen Sommermonate ist ein „Hochsitz” oder „Versteck” dicht an Wasserlöchern platziert eine gute Möglichkeit das Spiel der Vögel zu beobachten. Allerdings verlangt eine solche Safari viel Geduld. Die meisten Parks haben einen „Hochsitz” in der Nähe von Wasserstellen aufgebaut und mit einer Genehmigung kann man diese benutzen.
Fragen Sie nach der Verfügbarkeit, bevor Sie den Nationalpark besuchen.

Um eine Safari so richtig genießen zu können, muss man gründlich vorbereitet sein.
Ein gutes Fernglas ist eines der wichtigsten Ausrüstungsstücke für eine Safari.
Ein 8x-Vergrößerungsfernglas eignet sich hervorragend für die Säugetiere, doch für die Beobachtung von Vögeln ist ein 10x-Vergrößerungsglas erforderlich, so dass man die Einzelheiten des Gefieders erkennen und die Vögel identifizieren kann.
Einer der Gruppe sollte ein Fernglas mit sich führen das bei der Erfassung des Lichtes hilft.
Ein Verhältnis von 1:5 (Vergrößerung zu Durchmesser) ist die Norm.

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Safari-Ausrüstung
Eine gute Kamera ist eine Bereicherung für Ihren Erinnerungsspeicher. Allerdings sollte man nicht davon besessen sein, das perfekte Bild zu fotografieren, da der Aufwand das Safari-Abenteuer eher verblassen lässt. Große und schwere Objektive sind eher unbequem und es ist das Beste die Fotografie auf die Möglichkeiten der „Verstecke” und „Hochsitze” zu beschränken. Die meisten Resorts erlauben den Fotografen Jeeps für die ausschließlich eigene Verwendung zu mieten (zuzüglich eines Aufpreises) und wenn Sie zum Fotografieren in den Nationalpark gekommen sind, dann ist dieses Angebot nur zu empfehlen. Ein gutes und leicht zu transportierendes Bestimmungsbuch ist eine Bereicherung für diese Exkursionen.
Kleidungsstücke sollten bequem und möglichst aus Baumwollgewebe sein. Dabei sind neutrale oder matte Farben am besten für Safaris geeignet. Vermeiden Sie synthetische Stoffe und solche aus Vinyl, da sie das UV-Licht reflektieren und somit für die Tiere sichtbar sind. Verwenden Sie Waschpulver ohne Aufheller aus dem gleichen Grund. Ein breitkrempiger Hut ist im Sommer nützlich, dunkle Sonnenbrillen sind hingegen ein Tabu.
Gerüche spielen eine große Rolle in der Natur. Daher sollten Sie keine intensiven Deodorants benutzen und  Insekten- und Sonnenschutzmittel mit geruchskräftigen Aromen vermeiden.
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Verhaltensregeln
Ihr Verhalten und Gesten sind auf Safaris äußerst wichtig. Lassen Sie sich von der Wildnis und der Tierwelt begeistern, doch achten Sie darauf, dass Sie im Flüsterton miteinander sprechen und keine plötzlichen oder schnellen Bewegungen machen. Versuchen Sie nicht das Profil des Jeeps durch Aufstehen zu verändern.
Lassen Sie den Dschungel so wie Sie ihn finden. Werfen Sie keinen Abfall in den Dschungel, er kann für Wildtiere tödlich enden. Widerstehen Sie der Versuchung, Blumen und Früchte zu pflücken. Lassen Sie nichts im Dschungel zurück und nehmen Sie nichts weiter mit, als Ihre einzigartigen Erinnerungen.
Darüber hinaus nehmen Sie sich die Zeit, die Natur richtig zu erleben. Die Natur zu erleben kann man nicht überstürzen. Sie reagiert nicht auf Fristen. Wenn Sie sich ein besseres Verständnis für die Natur wünschen, dann müssen Sie bereit sein, Geduld zu investieren. Je mehr Zeit Sie in der Natur verbringen, desto größer ist die Chance, Tier- und Pflanzenwelt zu sehen und je mehr Zeit Sie mit Flora und Fauna verbringen, desto größer ist die Chance mehr über diesen einzigartigen Lebensraum zu lernen.
Folgen Sie strikt den örtlichen Bedingungen und Regeln, die von Ort zu Ort variieren können. Hören Sie auf Ihren Safari-Führer, im Dschungel ist er/sie auch Ihr Lehrer und Betreuer. Zollen Sie ihm/ihr und der Tier- und Pflanzenwelt Respekt. Die Wildnis kann gefährlich sein und daher ist es am Besten unnötigen Nervenkitzel zu vermeiden. Dringen Sie auf gar keinen Fall in die Privatsphäre eines Tieres ein – dies kann tödlich für Sie enden.
Wenn Sie diese Richtlinien strikt beachten und befolgen, können Sie eine der schönsten Erfahrungen Ihres Lebens machen. Eine umsichtige und mit Bedacht geplante Safari in die Wildnis kann süchtig machen!
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